Positionen

Lagerstätten, aus denen Rohstoffe gewonnen werden können, sind standortgebunden und nicht vermehrbar. Diese Standortgebundenheit unterscheidet die Rohstoffgewinnung von nahezu allen anderen industriellen Aktivitäten, die in der Wahl ihres Standortes freier sind.

Kennzeichnend für die nachhaltige heimische Rohstoffgewinnung ist unter anderem, dass die Inanspruchnahme der Gewinnungsflächen zeitlich begrenzt und damit vorübergehend ist. Sie endet mit einer gesetzlich vorgeschriebenen und geregelten planmäßigen und umweltgerechten Wiedernutzbarmachung der Flächen.

In zahlreichen Fällen erfolgte eine Renaturierung der vormals genutzten Bereiche und eine anschließende Ausweisung als Naturschutzgebiet.

Die Bedeutung der heimischen Rohstoffgewinnung ist gekennzeichnet durch:

  • die sichere Versorgung der Bevölkerung und heimischen Wirtschaft mit den in Deutschland verfügbaren energetischen und nichtenergetischen mineralischen Rohstoffen,
  • Wertschöpfung durch Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen und die Entwicklung der Bergbauregionen,
  • die ortsnahe Versorgung von Infrastrukturprojekten und Baumaßnahmen mit Baurohstoffen sowie
  • eine deutlich bessere Einhaltung sozialer Standards und des Umweltschutzes gegenüber Rohstoffprojekten in Drittländern.
Die VRB veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen Einschätzungen zur Rohstoffpolitik und zu Gesetzgebungsvorhaben, die den Bergbau betreffen. Das Positionspapier zur heimischen Rohstoffgewinnung und das Eckpunktepapier zum Bergrecht sind ständig verfügbar.