Thesen der deutschen Rohstoffindustrien zur Bundestagswahl 2017

Die kommende Bundestagswahl im September 2017 ist Anlass, den Beitrag der heimischen Rohstoffgewinnung zur Versorgung der Industrie und der Bürger und zum Wohlstand in Deutschland erneut deutlich zu machen. Die führenden deutschen Rohstoffverbände in Deutschland haben dazu ein gemeinsames Positionspapier "Die Rohstoffwirtschaft in Deutschland braucht Planungs- und Investitionssicherheit" mit Thesen und Forderungen zur weiteren Entwicklung vereinbart.

Der geltende Koalitionsvertrag enthält bereits ein Bekenntnis zur „Förderung der Akzeptanz für die heimische Rohstoffförderung“. Unter der Überschrift „Deutschlands Wirtschaft stärken“ ist das Thema „Rohstoffsicherung“ als eigenständiges Teilkapitel in die Koalitionsvereinbarung eingegangen. Die Bundesregierung hat die Erweiterung der Rohstoffdatenbasis mit der Kommission Geoinformationswirtschaft auf den Weg gebracht. Auch das regelmäßige DERA- Monitoring auf dem Sektor der sogenannten kritischen Rohstoffe ist für die Rohstoff verbrauchenden Unternehmen in Deutschland wichtig und kann sich auch im internationalen Vergleich sehen lassen. Das für die heimische Rohstoffgewinnung wichtige Bergrecht ist weitgehend unverändert geblieben.

Leider besteht aber auch die Gefahr, dass über gern besprochene Themen wie Ressourceneffizienz, Recycling, Rohstoffsubstitution und F&E im Rohstoffsektor vergessen wird, dass Deutschland ein rohstoffreiches Land ist. In vielen Rohstoffklassen können wir in Deutschland heute und in der Zukunft wirtschaftlich Rohstoffgewinnung betreiben.

Schön wäre, wenn das gemeinsame Thesenpapiers für die kommende Bundestagswahl dazu führen würde, dass die neue Bundesregierung bisher noch nicht angegangene Probleme der Rahmensetzung für die Industrie anpackt. Das Thesenpapier finden Sie unter

Rohstoffindustrie_Wahlthesen-2017_final+LOGOS_2017-02-21